Der Aufsichtsrat der Mayr-Melnhof Karton AG hat Andreas Koppitz (46) und Alexander Loimayr (47) per 01. September 2026 für eine Funktionsperiode von drei Jahren neu in den Vorstand bestellt, der damit künftig aus fünf Mitgliedern bestehen wird: Peter Oswald (CEO), Franz Hiesinger (CFO), Roman Billiani (Division Food & Premium Packaging), Andreas Koppitz (Division Pharma & Healthcare Packaging) und Alexander Loimayr (Division Board & Paper). Mit der Erweiterung des Vorstands um zwei bewährte Führungskräfte aus den eigenen Reihen trägt das Unternehmen sowohl der Größe und der wachsenden Komplexität des Konzerns als auch den steigenden Anforderungen Rechnung.
Ab dem 12. August 2026 gelten die ersten verbindlichen Vorgaben der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR). Unternehmen entlang der Verpackungslieferkette müssen dann erstmals konkrete Anforderungen erfüllen – von der Zuordnung ihrer jeweiligen Rolle über die Erstellung von Konformitätsunterlagen bis hin zur Einhaltung neuer Stoffvorgaben. Die Gemeinschaft Papiersackindustrie e. V. (GemPSI) hat ihre Mitglieder frühzeitig auf die neuen Pflichten vorbereitet und praxisnahe Hilfestellungen, auch für ihre Kunden, entwickelt. Gleichzeitig weist der Verband darauf hin, dass zahlreiche weitere Anforderungen der Verordnung erst in den kommenden Jahren wirksam werden und hierfür teils noch europäische Detailregelungen ausstehen.
Wie entstehen die Verpackungsideen von morgen – und wie finden sie den Weg vom ersten Entwurf in die Praxis? Zwei aktuelle Wettbewerbe von Pro Carton rücken diese Fragen in den Mittelpunkt. Während beim Pro Carton Young Designers Award (PCYDA) Nachwuchsdesignerinnen und -designer ihre kreativen Ideen für Verpackungen aus Karton präsentieren, zeigt der European Carton Excellence Award (ECEA) bereits realisierte Lösungen aus der europäischen Verpackungsindustrie. Metsä Board unterstützt den Nachwuchswettbewerb als Materialpartner und ist Sponsor des Public Votings.
Metsä Board, europäischer Hersteller hochwertiger Frischfaser-Kartonqualitäten und Teil der Metsä Group, hat in der EcoVadis-Nachhaltigkeitsbewertung erneut Platin erhalten und damit die höchste Stufe erreicht. Mit 90 von 100 Punkten gehört das Unternehmen weltweit zu den besten 1 Prozent der Hersteller von Papier, Karton und Verpackungen. Metsä Board hält diese höchste Bewertungsstufe ununterbrochen seit 2017.
Mit dem 12. August 2026 beginnt die erste Umsetzungsphase der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR). Erstmals gelten europaweit einheitliche verbindliche produktrechtliche Anforderungen für Unternehmen entlang der Verpackungslieferkette direkt in allen Mitgliedstaaten. Der Industrieverband Papier- und Folienverpackung (IPV) hat seine Mitgliedsunternehmen frühzeitig auf die neuen Vorgaben vorbereitet und umfangreiche Praxisunterlagen für Hersteller, Verarbeiter und deren Kunden entwickelt. Gleichzeitig mahnt der Verband, dass die Verordnung trotz ihres Inkrafttretens in wesentlichen Teilen noch unvollständig ist.
Unternehmen stehen heute unter steigendem Kostendruck, volatilen Märkten, neuen regulatorischen Anforderungen und zunehmend komplexen Lieferketten. Wer Verantwortung für Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb oder ganze Unternehmen trägt, erlebt diese Realität jeden Tag. Warum gelingt es manchen Unternehmen dennoch, auch unter diesen Bedingungen erfolgreich zu bleiben, während andere vor allem damit beschäftigt sind, auf die nächste Herausforderung zu reagieren?
Ein Beitrag von Boris Maschmann, CEO Smurfit Westrock DACH.
Kommunale Verpackungssteuern erfassen lediglich 0,7 Prozent des gesamten Verpackungsverbrauchs in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung und des ifeu –Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH. Gleichzeitig verursacht die Steuer erhebliche wirtschaftliche und bürokratische Belastungen für Unternehmen, Kommunen und Verbraucher, während ihr Beitrag zur Abfallvermeidung und zum Klimaschutz gering bleibt. Die Studie untersucht erstmals umfassend die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen kommunaler Verpackungssteuern. Ziel ist eine unabhängige und wissenschaftlich fundierte Bewertung ihrer Wirksamkeit und ihrer Folgen für Umwelt, Wirtschaft und Verbraucherinnen und Verbraucher.
Seit dem 31. Juli 2026 ist das neue „Recht auf Reparatur“ für Geräte in Kraft, das für Verbraucher die Reparaturoptionen zum Beispiel für größere Haushaltsgeräte oder ausgewählte Geräte mit elektronischen Displays erweitern und vereinfachen soll. „Mit der Eigenverwaltung, die auch als Sanierung in eigener Regie bekannt ist, gibt es für Unternehmen im Sanierungsrecht bereits seit vielen Jahren ein etabliertes Pendant – und das für alle Branchen und Geschäftsmodelle. Gleichwohl ist das `Recht auf Reparatur´ für Unternehmen an bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft“, sagt Michael Böhner von der bundesweit vertretenen Kanzlei Schultze & Braun. Der Sanierungsexperte hat bereits zahlreiche Unternehmen bei wirtschaftlichen Reparaturen in operativer Funktion begleitet. Er erläutert, worauf im Vorfeld und während einer Sanierung in eigener Regie zu achten ist.
In Betrieben geht es zuweilen „heiß her“; das wissen die meisten Arbeitnehmer. Doch dass an ihren Arbeitsplätzen die Temperaturen unerträglich werden, ist für sie ein neues Phänomen. Hierauf müssen ihre Arbeitgeber reagieren. Auch im Bereich Gesundheitsvorsorge stehen die Unternehmen immer wieder vor neuen Herausforderungen. Denn zum Beispiel aus neuen Formen der Zusammenarbeit sowie dem Einsatz neuer Technologien erwachsen oft auch neue Faktoren, die potenziell die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden belasten.
Ein Beitrag von Elke Katharina Meyer, Frank Nesemann und Thomas Achim Werner.
Papier bleibt trotz aller Digitalisierung eines der wirksamsten Werbemittel. Gleich mehrere neurowissenschaftliche Studien belegen die Vorteile von Papier gegenüber rein digitalen Werbemitteln. Für Ernst Brunbauer, geschäftsführender Gesellschafter bei Lenzing Papier, eine nachvollziehbare Erkenntnis: „Was Menschen haptisch spüren, bleibt einfach länger im Gedächtnis als rein visuelle Eindrücke.“
Pflanzenfasern bilden die Basis vieler zukunftsorientierter Werkstoffe und Anwendungen. Doch welche Potenziale stecken wirklich in ihnen? Und wie lassen sich neue Faserquellen, Verfahren und Produkte effizient, nachhaltig und marktfähig gestalten?
Die Papierindustrie kritisiert den heute von der Europäischen Kommission vorgelegten Vorschlag zum Review des EU-Emissionshandels (ETS) als realitätsfern.