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Deutsche Papiersackindustrie: Gesunkene Nachfrage in 2023

Das Jahr 2023 schloss die deutsche Papiersackindustrie mit einem Absatzrückgang ab: Sie lieferte 22,6 Prozent weniger Papiersäcke aus als im Jahr zuvor1. Die Mitglieder der Gemeinschaft Papiersackindustrie e.V. (GemPSI) führen die rückläufige Entwicklung auf Absatzeinbrüche in ihren größten Marktsegmenten sowie hohe Lagerbestände bei ihren Kunden zurück. Dennoch bewerten sie ihre Geschäftslage im Jahr 2023 als befriedigend2. Das ergab die Umfrage zum diesjährigen Branchenbarometer. Im Fokus dieser Ausgabe steht der Papiersackmarkt für Baustoffe, der mit Abstand größte Absatzmarkt der deutschen Papiersackindustrie.

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Beate Flamm als Chief Culture & Communication Officer von Progroup AG bestellt

Zum 15. April ist Beate Flamm in den Vorstand des Wellpappenrohpapier- und Wellpappformatherstellers Progroup eingetreten. Sie verantwortet die Bereiche Human Performance Management (Personal), Kommunikation und Marketing sowie Corporate Social Responsibility.

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„Nachhaltigkeit trifft Kunst“ in Düsseldorf

Dass der Koehler Paper Standort Greiz die Premiumklasse erreicht hat, zeigte die zweite Veranstaltung der Eventreihe „Nachhaltigkeit trifft…“ in Düsseldorf in der vergangenen Woche. Das Event stand unter dem Motto „Nachhaltigkeit trifft Kunst“ und vereinte Künstler, Kreative, Designer sowie Print- und Medienspezialisten an einem Ort: der Sturmfreien Bude in Düsseldorf. Die Teilnehmer konnten sich über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Papierbranche informieren und mit den Koehler-Experten austauschen. Hochkarätige Speaker wie beispielsweise Olaf Hartmann und Stephan Overkott rundeten das Programm ab. Das Gesamtpaket macht die Eventreihe zu einem Get-together für die Branche.

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Erfolgreiche Kreislaufwirtschaft mit Papiertragetaschen

Weniger Rohstoffe, weniger Abfall, weniger Emissionen – das Thema Kreislaufwirtschaft wird immer wichtiger. Mit faserbasierten Verpackungen wie Papiertragetaschen können Einzelhändler und Markeninhaber den nächsten Schritt in Richtung biobasierter Kreislaufwirtschaft machen. Gerade Papiertragetaschen sind ein nützlicher Bestandteil im Papierrecycling. Ein Mitglied der Initiative „The Paper Bag“ erklärt, wie sie zu neuen faserbasierten Produkten recycelt werden. Eine Infografik zeigt den Kreislauf der Papiertragetaschen.

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Rätsel um sich aufrollendes Papier gelöst

Einseitig bedrucktes Papier beginnt mit einigen Tagen Verzögerung, sich aufzurollen. Forschende der TU Graz haben entdeckt, dass dies an Lösungsmitteln in der Tinte liegt, die mit der Zeit in Richtung der unbedruckten Seite des Papiers wandern.

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Kontinuierliche Verbesserung der CO2-Bilanz von Papiersäcken

Die europäische Kraftpapier- und Papiersackindustrie überwacht und kommuniziert ihre Umweltauswirkungen bereits seit vielen Jahren. Zwischen 2007 und 2021 wurde die Kohlenstoffintensität eines einzelnen Papiersacks um 28 % reduziert. So lautet das Ergebnis der jüngsten CO2-Bilanz für europäische Papiersäcke. Die Studie wurde von der schwedischen Forschungsorganisation RISE im Auftrag der European Paper Sack Research Group (ESG) durchgeführt, einer Kooperation zwischen EUROSAC und CEPI Eurokraft. Zudem konnte die fossile Kohlenstoffbelastung pro Tonne Kraftsackpapier im gleichen Zeitraum um 26 % verringert werden. Die wichtigsten Ergebnisse sind in einer Infografik zusammenfassend dargestellt.

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Cybersecurity-Studie: Sind IT-Sicherheitsteams zu selbstsicher?

Die Rolle der Cybersicherheit im geschäftlichen Kontext hat einen bedeutenden Wandel vollzogen: Einst als Verhinderer angesehen, wird sie zunehmend als Katalysator für Digitalisierung und Geschäftsentwicklung erkannt. Dies geht aus einer Studie hervor, die Trend Micro gemeinsam mit dem Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) durchgeführt hat. Obwohl Unternehmen demnach die Bedeutung der IT-Security für den Geschäftserfolg mittlerweile anerkennen, offenbart die Studie eine überraschende Diskrepanz: 56,9 Prozent der firmeneigenen IT-Teams halten es für notwendig, die Expertise externer Sicherheitsspezialisten heranzuziehen, aber lediglich 14,7 Prozent der IT-Security-Verantwortlichen teilen diese Ansicht.

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