NEWS

Sappi Europa: Beratungen zur Zukunft der Papiermaschine 2 im Werk Stockstadt

Sappi‘s “führende Position“ in den Märkten für grafische Papiere beinhaltet die Notwendigkeit, seine Position in diesen Märkten zu stärken, um dem Unternehmen die maximale Wertschöpfung zu sichern. Der anhaltende und sich weiter beschleunigende strukturelle Rückgang der Nachfrage nach mehrfach gestrichenen Papieren in Europa und anderswo macht es Sappi Europa unmöglich, seine heute bestehenden Kapazitäten angemessen rentabel auszulasten. Die schlechte Marktlage ist strukturell und durch Faktoren verursacht, die sich Sappis Kontrolle entziehen.

Unter Berücksichtigung dieser Marktbedingungen hat Sappi eine umfassende Überprüfung seiner europäischen Produktionsanlagen vorgenommen. Das Unternehmen musste feststellen, dass die verhältnismäßigste Maßnahme in der Anpassung seiner Kapazitäten an die Marktnachfrage besteht und die Produktion auf weniger Maschinen zu konzentrieren ist. Die umfassende Analyse hat ergeben, dass die bevorzugte Option darin bestünde, die gesamte Produktion der Papiermaschine 2 im Werk Stockstadt (ca. 240,000 Tonnen pro Jahr an mehrfachgestrichenen Papieren) auf andere Sappi-Papiermaschinen in Europa zu verlagern. Deshalb hat Sappi Europa mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern im Werk Stockstadt Beratungen eingeleitet, um etwaig mögliche Alternativen zur Sicherung der Zukunft der Papiermaschine 2 zu finden.

Berry Wiersum, CEO von Sappi Europa kommentierte: „Wir sind uns der enormen Anstrengungen voll und ganz bewusst, welche die Mitarbeiter und das Management-Team des Werks Stockstadt fortlaufend unternehmen und über Jahre hinweg unternommen haben, um die Kosten zu senken und bessere Margen zu erzielen. Trotz dieser unermüdlichen Bemühungen wird sich diese Situation in absehbarer Zeit nicht verbessern. Wir bedauern sehr, dass wir mit dieser Entscheidung konfrontiert sind. Wir hoffen, dass wir zusammen im Rahmen der Beratungen einvernehmliche und sozial akzeptable Lösungen finden werden. Die weitere Verbesserung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Stockstadt ist in diesem Zusammenhang ebenso wichtig und folglich nicht aus den Augen zu verlieren.“

Das Werk beschäftigt derzeit 760 Mitarbeiter, die mit der Unsicherheit des möglichen Verlusts von bis zu 150 Stellen konfrontiert sind. Sappi ist bereit, die erforderliche Unterstützung zu leisten und die im Rahmen des Beratungsprozesses getroffenen Entscheidungen umzusetzen.

Foto: Sappi

sbr / 02/12/2020


All news      › Manufacturer news      › People news      › Suppliers news      › Biofibre news

MIAC 2020