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ANDRITZ nimmt erfolgreich Europas größte MG-Papiermaschine bei Zellstoff Pöls, Österreich, in Betrieb

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ nahm Ende Mai 2019 die an Zellstoff Pöls AG (Teil der Heinzel Group), Österreich, gelieferte Spezialpapiermaschine PM3 zur Produktion von gebleichten Kraftpapieren zwei Wochen vor dem geplanten Termin in Betrieb. Die ANDRITZ PrimeLine MG Anlage produziert am Standort Pöls umweltfreundliche MG-Papiere für flexible Verpackungen und Release-Anwendungen.

Mit einer Jahreskapazität von 100.000 Tonnen, einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.400 m/min, und einer Arbeitsbreite von 5,4 m setzt die PM3 neue Maßstäbe in der Produktion derartiger Produkte. Das einzigartige Maschinenkonzept ermöglicht die Produktion von leichten Grammaturen mit höchster Festigkeit bei gleichzeitig guter Bedruckbarkeit und bester Glätte.

Bereits in den ersten vier Wochen nach Inbetriebnahme übertraf die PM3 hinsichtlich Produktion und Endproduktqualität alle Erwartungen. Innerhalb von drei Monaten konnte die Auslegekapazität stabil erreicht und ein Großteil der Sorten im Grammaturbereich von 22 bis 52 g/m² erfolgreich produziert werden.

Das Herzstück der PrimeLine MG Papiermaschine ist der PrimeDry MG Stahlzylinder, der mit einem Durchmesser von 24 Fuß (7,315 m) der weltweit Größte seiner Art ist. ANDRITZ bricht damit den eigenen Größen-Weltrekord aus dem Jahr 2013, in dem die PM2 mit einem 22-Fuß- Stahlzylinder in Pöls erfolgreich in Betrieb genommen wurde.

ANDRITZ lieferte sämtliche Prozesstechnologien inklusive der Stoffaufbereitungslinie samt Konstantteil. Eine der Schlüsselkomponenten ist der neue Vertical Screw Thickener (VST), der den Faserstoff effizient von 3 % Einlaufkonsistenz auf bis zu 25-30 % Trockengehalt entwässert.

Jürgen Rieger, Produktionsleiter der Zellstoff Pöls AG, hält in diesem Zusammenhang fest: „Die Inbetriebnahme und die darauffolgenden ersten Monate haben uns – wie schon bei der von ANDRITZ 2013 installierten PM2 – sehr beeindruckt. Mit einer Anlage dieser Komplexität früher als geplant in Betrieb zu gehen ist wirklich einzigartig.“ Siegfried Gruber, Gesamtprojektleiter PM3, fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit mit dem Team von ANDRITZ war hervorragend, was sich auch in der außergewöhnlichen Anfahrkurve der PM3 widerspiegelte.“

Neben der technologischen Gesamtverantwortung waren auch die Automatisierung, alle Prozesspumpen, eine breite Palette von Serviceleistungen sowie das gesamte Basis- und Detailengineering Bestandteil des ANDRITZ-Lieferumfangs.

Foto: ANDRITZ

sbr / 21.10.2019


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